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Internationales Bildhauersymposium Art-Engiadina 2018

Internationales Bildhauersymposium Art-Engiadina 2018

 

Ich fühle mich fast wie ein Spielverderber:
Meine eingereichte Holzskulptur für Art-Engiadina 2018 scheint auf dem negieren des Themas des Symposiums

„Spiel der Farben, Formen und Strukturen“, zu basieren.

SPIEL: Ist es ein Spiel, wenn die technische Herausforderung keinen Fehler zulässt?
FARBE: Ist es Farblos, wenn man nur die natürliche Farbe des Holzes wirken lässt?
FORMEN: Ist es Formlos, wenn man mit den Mitteln von nur gesägten Brettern arbeitet?
STRUKTUREN: Ist es Strukturlos, wenn nicht aneinandergefügt wird, sondern aus einem ganzen Baumstamm, mit Hilfe eines Schnittmusters eingeschnitten und aufgefächert wird?

Zu verarbeitender Lärche-Stamm

Die Realisierung meiner Skulptur Idee wurde mit einer handelsüblichen Motorsäge, selbstverständlich mit Hilfskonstruktionen für das exakte und geometrische Aufsägen und Auffächern eines Lärchen-Baumstammes erarbeitet.

Grober Zuschnitt mit Stihl Kettensägen

Zum Einsatz kamen dabei eine Stihl 660 mit Längsschnittkette und ein professioneller Sägetisch von Logosol, mit denen perfekte, waagerechte Sägeschnitte möglich waren.

Waagerecht sägen mit Stihl 660 und Logosol Sägetisch

Thomas Rappaport im Engadin

Die aufgesägten Bretter spreizte ich anschließend auf und sorgte mit Aststücken für einen gleichmäßigen Abstand.

Holzkunst trifft Landart
Holzbildhauerei mit der Kettensäge

Land Art beim Bildhauersymposium Art-Engiadina 2018

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